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FEE liefert einen Nachtrag zum Jubiläumsjahr 2015: 70 Jahre Freie Waldorfschule Engelberg – 20 Jahre FEE e.V. mit Präsentation einer eindrucksvollen eurythmy-performance:

 

„Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“ Unter diesem Motto von Sokrates waren die Jugendlichen von yepyoung eurythmy performance bei ihrem Gastspiel am Engelberg letzten Samstag, 5. März 2016 angetreten: Neun junge Menschen als Eurythmisten auf der Bühne zusammen mit drei Musikern an Violine, Violoncello und Klavier unter der Leitung von Aurel und Sonnhild Mothes. Sie haben sich bewegt und sie haben uns, die Zuschauer, zutiefst bewegt.

Für das gemeinsame Ziel eine junge existenzielle Eurythmieperfomance zu erarbeiten haben sich im September 2015 neun junge motivierte Menschen aus ganz Deutschland zusammengefunden. Die viermonatige, intensive Probenphase mündete in eine große Tournee durch ganz Deutschland, die Schweiz und führt bis nach Prag (Tschechien).

Musik von Bach, Schubert, Brahms, Skrijabin und Schostakowitsch sowie Texte von Dag Hammerskjöld, Rudolf Steiner und eigene Texte der ausführenden Jugendlichen verschmolzen dabei zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk. Als roter Faden zog sich dabei durch den ganzen Abend die immer wieder neu gestellte existenzielle und ebenso aktuelle Frage: Wer ist der Mensch, wer bin ich, was sind die wahren Werte des Lebens? Nahtlos wechselten die Szenen; in ihrer lebendig-pulsierenden Durchgestaltung ein Augen- und Ohrenschmaus, auch mal tänzerisch und auch mal theatralisch, aber immer aus dem eurythmischen Gestaltungswillen geboren, die Eurythmie in ihrer Ausdruckskraft unter Beweis stellend. – Für die Zuschauer dabei besonders beglückend die Intensität und die Authentizität der Jugendlichen, wobei die Schönheit auch mit durch die fantasievollen Gewänder nicht zu kurz kam. –  Die Musiker trugen dabei mit ihrem hervorragenden Spiel der z.T. äußerst anspruchsvollen musikalischen Literatur ihren wesentlichen Teil zum Gelingen dieser genialen Gesamtkonzeption bei.

Der Freundeskreis Ehemaliger Engelberger e.V. freut mit der Engelberger Aufführung von „yep on tour“  zugleich einen Einblick in die Arbeit eines ehemaligen Engelberger Schülers gegeben zu haben: Nämlich von Aurel Mothes, Eurythmieleherer an der Freien Waldorfschule Kassel, der Initiator und zusammen mit seiner Frau Sonnhild Gedäcke-Mothes künstlerischer Leiter dieses Projektes ist. „Die Jugend-Eurythmie ist uns ein großes Anliegen – ihre Möglichkeiten sind unendlich vielfältig. In der Zusammenarbeit mit Jugendlichen wird das Zukünftige der Eurythmie immer wieder neu erlebbar. Forschen bedeutet hier auf der Basis der eurythmischen Grundelemente gemeinsam und experimentell Neuland zu betreten, um im Dialog mit dem Publikum wach und zeitgemäß etwas Eigenes zu präsentieren.- Deren Anliegen beschreiben sie im Programmheft so:

„Die Jugend-Eurythmie ist uns ein großes Anliegen – ihre Möglichkeiten sind unendlich vielfältig. In der Zusammenarbeit mit Jugendlichen wird das Zukünftige der Eurythmie immer wieder neu erlebbar. Forschen bedeutet hier auf der Basis der eurythmischen Grundelemente gemeinsam und experimentell Neuland zu betreten, um im Dialog mit dem Publikum wach und zeitgemäß etwas Eigenes zu präsentieren.

Es ist spannend an der Zukunft der Eurythmie mit engagierten Jugendlichen mitzugestalten. Denn, davon sind wir überzeugt: der Impuls der Eurythmie muss von der neuen Generation aufgegriffen, umgesetzt, und vor allem weiterentwickelt werden. Es macht Mut zu sehen, wie kraftvoll und mit welch wachem Bewusstsein sich die Mitwirkenden an diesem Projekt beteiligen. Durch die große Wertschätzung der Jugendlichen dieser Kunst gegenüber, hoffen wir gemeinsam einen Beitrag zum  Fortbestehen der Eurythmie als Kunst leisten zu können. Dieses Programm, in seiner Komposition, möchte die vielfältigen Ansätze und Suchbewegungen, die wir in den vergangenen Monaten unternommen haben, sichtbar machen.

Die Mitarbeit bei yep! ist Orientierungszeit und Herausforderung für junge Menschen zwischen Schule und Studium, in der sie mit Gleichaltrigen über einen längeren Zeitraum herausfinden können, was sie im Leben bewirken wollen. Bewegung im Denken, Erleben und Handeln, - dafür geben wir Raum. Die künstlerischen Prozesse, in denen die Mitwirkenden in der Zusammenarbeit mit den begleitenden Künstlern stehen, ermöglichen es, Schlüsselqualifikationen wie: Kreativität, Geistesgegenwart, Präsenz, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und vieles mehr zu erwerben, die für jede berufliche Situation grundlegend sind.

Unser Wunsch ist es, dass YEP in der eurythmischen Landschaft einen Impuls setzt, der  durch seinen jugendlichen Ansatz zukunftsweisend neue Generationen anspricht.“

Martin Pillwein

 

 

 

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