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Heimtrainer zur Stromerzeugung im Physikunterricht

 

Im Herbst 2002 kam Herr Wolff auf FEE zu mit der Frage, ob wir die Kosten für ein besonderes Gerät für den Physik-Unterricht in der Mittelstufe übernehmen könnten, da dies aus dem normalen Etat heraus nicht möglich sei. Sein Konzept hat uns voll überzeugt, so dass wir dieses Gerät gerne der Schule spendiert haben.

Herr Wolff schreibt dazu: "Dem Lehrer ist es oft eine Frage, wie man die Schüler zu mehr Eigenaktivität anregen und eindrückliche Erlebnisse vermitteln kann. Ein Gerät mit dem im Physikunterricht beides in schöner Weise erreicht wird, ist nun ein umgebauter Ergometer (Heimtrainer) zur Stromerzeugung. Schon vor längerer Zeit schwebte mir vor, für die Schüler erlebbar zu machen, wie viel Kraft bzw. Energieeinsatz nötig ist, um z.B. eine 100W-Glühbirne zum Leuchten zu bringen."

Nachdem er einen ausrangierten Heimtrainer bekam, fand er eine Schorndorfer Firma, welche einen Generator zur Stromerzeugung unsichtbar in diesen Ergometer einbaute. Weiter schreibt Herr Wolff: "Der Generator und die Übersetzung wurden so berechnet und konzipiert, dass körperlich schwächere Schüler [beim Treten] mit ganzer Kraft eine 220V, 200W-Glühbirne voll zum Leuchten bringen können. Für stärkere Schüler (der Ehrgeiz mancher Schüler kennt da keine Grenzen) werden 2 Glühbirnen eingesetzt; es geht dann doppelt so schwer und so kann man auf knapp 400 W Leistung kommen. [...]

Ein beabsichtigter Nebeneffekt dieser Anlage ist vor allem, dass die Schüler sehen, welcher Kraftaufwand zur Stromerzeugung notwendig ist und dass sie mit der elektrischen Energie bewusster umgehen. Allen Mitgliedern von FEE sei hiermit herzlich für die Spende gedankt!"

FEE wünscht allen künftigen Schülergenerationen, dass ihnen ein Licht aufgeht bei dieser anschaulichen Art der Stromerzeugung im Physikunterricht.

 
 
 
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